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today an detail view from outside the castle..

more details about the location:

from www.burgen-rlp.de (sorry, only in german..)

Die Burgruine Hardenburg gehört zu den eindruckvollsten Burgen, die die Pfalz zu bieten hat. Trotz ihres ruinösen Charakters besticht sie allein durch ihre Größe. Erbaut wurde die Burg vor 1214 als Schutzvogtei des Klosters Limburg auf deren Grund und Boden. Vom 13. bis 18. Jh. bewohnten die Grafen und späteren Fürsten von Leiningen die Burg und stellten sämtliche Vögte. Im 16. Jh. wurde die Hardenburg zur Festung umgebaut, erhielt aber wegen des beibehaltenen Wohncharakters die Bezeichnung „Festes Schloss“. Fortan zählte sie zu den bedeutendsten Schlössern dieser Art.

Von der im Vergleich zur heutigen Anlage eher kleinen Ursprungsburg sind kaum noch Spuren vorhanden. Lediglich geringe Mauerreste auf der Oberburg weisen noch auf ihre Existenz hin. 1690 besetzten französische Truppen während des Pfälzischen Erbfolgekrieges (1688-97) die Hardenburg und zerstörten einige Vorwerke. Gut 100 Jahre später fielen erneut Franzosen, diesmal Revolutionstruppen, in Bad Dürkheim ein und brannten am 29. März 1794 die Burg nieder. Dabei wurde die komplette Inneneinrichtung zerstört sowie das Westbollwerk gesprengt.

Im ersten Jahrzehnt des 19. Jh. wurde die Hardenburg zu großen Teilen ihres Baumaterials beraubt. Seit 1947 ist sie in rheinland-pfälzischen Besitz. In den 70er, späten 80er und frühen 90er Jahren wurde die Ruine aufwendig saniert, damit den Besuchern ein sicherer Rundgang gewährt werden konnte.

Man betritt die Burg durch das 8 m hohe Tor-Rondell aus dem 16. Jh., das mit seinen 22,5 m Durchmesser schon damals Besucher beeindrucken und Feinde abschrecken sollte. Weitere Höhepunkte des Rundgangs sind beispielsweise der Kugelturm oder auch der noch gut erhaltene und teilweise begehbare Wehrgang. Der 18 m hohe Kugelturm sollte mit seinen ausgearbeiteten Halbkugeln die Stärke und Unverwüstlichkeit der Mauern der Hardenburg suggerieren.

Ebenfalls beeindruckend ist das von Hans Jakob von Etting um 1550 erbaute Westbollwerk, das trotz seiner Zerstörung noch 27 m hoch ist. Mit seinen 6,80 m dicken Mauern bestimmt es auch heute noch zum wesentlichen Teil das Aussehen der Burg. Vom Westbollwerk gelangt man zur etwa 9 m höher gelegenen Oberburg. Dort befinden sich neben Wohn- und Funktionsräumen ein dreistöckiger Gefängnisturm sowie ein Tresor, der mit einem Schiebestein verschlossen werden kann. Unbedingt empfehlenswert ist der Besuch des Ausfallgartens, der nach Plänen von 1587 wieder hergestellt wurde. Er wird durch ein schildartiges Mauerwerk begrenzt, das hier als „Münze“ bezeichnet wird.

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Photo Information
  • Copyright: bernd matheis (bema) Gold Star Critiquer/Gold Note Writer [C: 1272 W: 1 N: 1306] (8423)
  • Genre: Places
  • Medium: Color
  • Date Taken: 2009-06-24
  • Categories: Castles
  • Exposure: f/9.5, 1/125 seconds
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  • Photo Version: Original Version, Workshop
  • Date Submitted: 2009-06-29 9:25
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